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Aktuelles

[Mietrecht]

Neues vom Zurückbehaltungsrecht

31.07.2015
Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 17.06.2015 - Az. VIII ZR 19/14 - das Zurückbehaltungsrecht in der Wohnungsmiete genauer dargestellt. Bislang gab es zu dieser Möglichkeit keine nennenswerte Rechtsprechung, obwohl der Mieter so erheblichen Druck auf den Vermieter aufbauen kann. Dies insbesondere bei Mängeln und einem verweigernden Vermieter.

Nunmehr hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass Zurückbehaltungsrechte grundsätzlich neben Minderungsrechten bestehen. Die Höhe kann dabei ein Vielfaches des Minderungsvertrages betragen. Jedoch gelten diese Minderungsrechte nicht dauerhaft, sondern nur, soweit damit Druck aufgebaut werden kann. Fällt diese Möglichkeit weg, endet auch das Zurückbehaltungsrecht.

Mieter müssen damit deutlich eher Druck aufbauen, wenn Mängel entstehen und der Vermieter sich weigert, diese zu beseitigen.

Bei Fragen rund um das Mietrecht steht Ihnen Rechtsanwalt und Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Hendrik Fromlowitz jederzeit zur Verfügung.

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